Das wirkliche RAF Phantom 3

Wir erinnern uns … Daniela Klette und Raymund Martini ein junges Paar das unterschiedlicher nicht sein konnte findet sich auf der Fahndung wieder. Gesichter auf großen Plakate die um die Welt gingen. Sie beschließen zu fliehen und kommen auf ihrem Weg zum “großen Bruder“ in die DDR. Erstmals berichten Daniela und Raymund über ihren Werdegang.

Wir sind auf geradem Weg andie Grenze gingen rüber und wir fühlten uns wieder sicher. Als der VoPo unsere Ausweise sah wurde er richtig blass. Er bat uns zu warten ging in ein Nebenraum. Einige Minuten später kam ein ranghoher Offizier begrüßte uns freundlich bat uns einzutreten. Es komme noch jemand vom Ministerium. Etwa eine halbe stunde später kam eine Genossin Major. Sie war von dieser Zeit an für uns zuständig. Wir offerirten was unser Ziel ist was scheinbar auch schon bekannt war. Nach etwa zwei Stunden einigen Kaffees und kleinem Imbiss wurden wir zu einem Flughafen gebracht wo eine Maschine auf uns wartete und uns zum “großen Bruder“ brachte.

Nach der Ankunft eröffnete sich Daniela und Raymund eine völlig andere Kultur. Am Flughafen wimmelte es von Polizei. Eine Genossin stand im Terminal und begrüßte die beiden auf einem einwandfreien deutsch. Mit einem militärischen Fahrzeug fuhr man zu einer Behörde. Erstes Gespräch mit dem “großen Bruder“.

Wir wussten nicht was kommt haben uns Händchen gehalten und ein hochkarätiger Genosse begrüßte uns. Was wir genau besprochenen haben wollen wir nicht sagen. Es war aber ein sehr angenehmes Gespräch. Dann wurden wir mit einem zivilen Fahrzeug in ein Stadtteil der Hauptstadt gebracht. Ein gewöhnliches Haus. Auffallend war das an jeder Ecke des Viertels uniformierte Polizei stand. Hier schienen besondere Leute zu wohnen. Ein unscheinbares haus in einer der unzähligen Strassen einer der größten städte der Welt. Man öffnete im Erdgeschoss des Hauses eine Tür. Eine zwei zimmer Wohnung im tadellosem Zustand. Alles was der mensch so brachte war da. Sogar der Kühlschrank war aufgefüllt mit frischen Lebensmittel. Etwas ungewohnt war die andere Schrift. Man merkte das man in weiter Ferne von Deutschland war. Unser Begleiter übergab und die Schlüssel wünschte uns einen guten Aufenthalt und ging. Dir tür ging zu und wir lagen uns in den Armen schauten uns an.

Daniela und Raymund fühlten sich erstmals wieder gut aufgehoben und in Sicherheit. In den ersten Tagen besuchten sie mehrere kulturelle Gegebenheiten. Sie wurden dabei gesehen aber sie wurden weder beobachtet noch mussten sie sich irgendwo an oder abmelden. Ihnen wurden eine Art besonderer Ausweis ausgestellt der es ermöglichte ungehindert Kontrollen zu passieren oder auch kostenlos öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. In gewissen Läden konnte man auf vorlage des Ausweis so ziemlich alles bekommen. Nach nun etwa drei Tage suchte der “große Bruder“ das Gespräch das in einem schwer bewachten Gebäude stattgefunden hat.

Sie brauchen uns ihre Geschichte nicht erzählen denn die kennen wir sagte uns der Genosse. Ohne lange Umschweife kam er zum Thema. Es gibt zwei Optionen. Sie können bleiben solange Sie wollen und wir haben da aber nocheine andere sehr interessante option. Was genau besprochen wurde möchten wir nicht sagen aber die andere Optionen sagten uns sofort zu. Wir bekamen eine völlig neue westliche Identität. Alles dazu also papiere usw waren echt. Hinzu eine art Vorgeschichte. Ein Aspekt dabei mit neuer Identität zurück in den Westen. Wir sollten zusammen bleiben hatten aber verschiedene Aufgabenbereiche. Wir schauten uns an stimmten spontan ohne große Rücksprache zu. Und dann kam ein Moment der für uns bis heute sehr prägend ist.

Was für ein Moment sollte nun kommen ?

Wir steckten die Köpfe zusammen gaben uns einen Kuss haben uns fest bei den Händen gehalten und sagten das wir eine große Bitte haben. Der Genosse grinste und wir sagten “bevor wir wieder in den Westen gehen möchten wir hier verbindlich verheiratet werden“ . Das Grinsen des Genossen wurde noch größer und er sagte das man sich sowas schon gedacht habe. Ein Termin wurde festgelegt und etwas später waren wir mit allem drum und dran verheiratet.

Eine Liebe nimmt ihren Lauf. Bis heute muss weltweit die Ehe der beiden beachtet werden. An Scheidung haben die beiden bis heute nicht gedacht. Nach ihrer Rückkehr in den Westen wurde die gemeinsame Tochter “Cat“ geboren. Schon früh wurde die Tochter von Daniela und Raymund über die wahre Identität ihrer Eltern aufgeklärt. “Cat“ steht zu ihren Eltern ist in gleichgeschlechtlicher Ehe verheiratet. Ihre Ehepartnerin ist eben über die wahre Identität der Schwiegereltern informiert. “Cat“ und Ehepartnerin haben drei gemeinsame Kinder. Daniela und Raymund sind somit nicht nur auf der Ebene mehrfach Eltern und Großeltern.

“Cat“: ich habe die wunderbarsten Eltern der Welt.

Was erleben Daniela und Raymund nach der Rückkehr in den Westen ?

ff.