Das wirkliche RAF Phantom 2

Wir erinnern uns: 1983/84 das erste Zusammentreffen von Daniela und Raymund. 1988 standen plötzlich beide ganz oben auf der Fahndung. Was war geschehen ? Eine Zeitreise in die frühsten Kinder und Jugendzeit ( mit bislang unveröffentlichte Aspekte).

Als Daniela und Raymund sich erstmals trafen war die Welt der beide noch in Ordnung. Daniela die junge links kommunistisch angehauchte Frau suchte schon in ihrer frühen Jugend eine andere Seite. Sie setzte sich stark der Roten Hilfe Wiesbaden ein. Dort lernte sie Volker Staub kennen. Mehr und mehr kam Daniela in die Szene der RAF. Zu staub selbst bestand nie ein wirkliches Verhältnis zumal Staub selbst immer wieder mit frauenfeindlichen Sprüche in Erscheinung trat. So wurde Daniela in der szene manchmal als “die kleine Süße mit dem geilen Arsch“ bezeichnet. Immer grösser wurde der Abstand zur Familie und zur Heimatstadt bis das Daniela sich bei einem Einkauf selbst auf einem Fahndungsplakat sah. Ihr erster Gedanke: Flucht.

Raymunds Kindheit und Jugend war weniger schön. Als Kind wurde er in ein evangelisch geführtes Kinderheim gesteckt. Eine grasse Fehlentscheidung. Im Heim waren physische und psychische Folter sowie schwerer sexueller Missbrauch an der Tagesordnung. Trotz mehrfacher Flucht glaubte dem Jungen nicht. Erst eine nachgewiesene lebensbedrohliche situation brachte Raymund unter Schutz des DRK in ein Krankenhaus. Trotz nachgewiesenem Missbrauch uvm. lies das Heim Jugendamt und Gutachterin nicht locker: sie wollten das Raymund zurück ins Heim gehe. Die Polizei war eingebunden suchte ein halbes Jahr vergeblich nach ihm. Erst nach einem halben jahr Flucht war Raymund wirklich frei.

Unterschiedlicher konnten nun die Wege von Daniela und Raymund nicht sein. Während Daniela mehr und mehr zur RAF steuerte ging Raymund in den Staatsdienst. Hier erlebte er auf schlimme Weise was Machtmissbrauch durch Vorgesetzte anrichten kann. Es obliegt immer noch der strengen Geheimhaltung was Raymund genau gearbeitet hat daher kann hier nur insoweit eingegangen sein das gesagt werden kann das es Raymund Mitglied einer Sondereinheit war und auf Grund der Diskriminierungen Vorgesetzter den Dienst per flucht quittierte.

Fast zeitgleich fand Daniela ihr Bild auf dem Plakat der Fahndung wusste aber das auch Raymund gesucht wurde.

Immer wieder hatten Daniela und Raymund kontakt. Man tobte sich halt aus so Daniela und Raymund. Doch einmal war Schluss mit lustig. Man wurde mit hohem Kopfgeld gesucht und es kann gesagt sein das es dem Staat womöglich völlig egal gewesen sein könnte ob Daniela oder Raymund tot oder lebendig gefasst werden. Dies war den beiden mehr als nur bewusst als sie sich trafen. Schnell stand fest das man raus aus dem Land musste. Einzige Option war über die DDR zum “großen Bruder ganz weit in den Osten“zu reisen.

Gesagt getan. Hand in Hand so beschreibt es der bericht der VoPo überschritten beide die grenze zur DDR wo man die beiden bereits erwartet hatte und bequemer zum “großen Bruder“  leitete. Dort in einer völlig anderen Kultur und tsd. Kilometer fern ab Deutschland wurden beide herzlich empfangen bekamen eine gute Unterkunft ( wohnung im üblichen Sinn) sowie geld und erste Nahrung. Daniela und Raymund erinnern sich:

Frau Klette Herr Martini herzlich willkommen in xxx. Sie sind unsere Gäste und können solange bleiben wie sie wollen. Ruhen Sie sich jetzt erst mal aus.

Wie es weiter geht erfahrt ihr im Teil 3

Leben in einem kommunistischen Land. Die Heirat der beiden (was Deutschland amtlich erfasste) und warum sie wieder zurück kamen.

ff.